Adipositas Selbsthilfe Karlsruhe
Adipositas Selbsthilfe Karlsruhe

Ab wann kommt ein chirurgischer Eingriff in Frage?

 

Indiziert ist der  Operative Eingriff, gemäß den Leitlinien der Deutschen Adipositas-Gesellschaft, wenn andere Therapien gescheitert sind bei Patienten mit einem Body Mass Index (BMI) über 40 oder aber bei einem BMI über 35, falls weitere starke Krankheitsbilder/Begleiterkrankungen (s.unten), zum Beispiel Diabetes Typ 2, bestehen.

 

Eine Operation wird in medizinisch notwendigen Fällen von den Krankenkassen bezahlt, dies sind dann sogenannte Einzelfallentscheidungen.
 

Man darf nicht davon ausgehen, dass diese chirurgische Methode zur Bekämpfung der morbiden Adipositas, von den Krankenkassen übernommen wird.

Es wird oft, ein im Vorfeld absolviertes 4 Stufen Programm von dem Patienten gefordert.

Dieses Programm umfasst den Nachweis von bereits absolvierter Ernährungsberatung, Psychologischen Therapie, Sportprogramm und Aufgeklärtheit durch den Mediziner und Chirurg.

 

Begleiterkrankungen zur morbiden Adipositas wären:

 

Die wichtigsten seien hier kurz genannt:

  • Herz- Kreislauferkrankungen (Schlaganfall, Herzinfarkt)
  • Bluthochdruck
  • Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus)
  • Gicht
  • Fettstoffwechselstörungen
  • Obstruktive Schlafapnoe
  • Sodbrennen
  • Hüft-, Knochenprobleme

Außerdem sind übergewichtige Menschen häufig frustriert und mit ihrem äußeren Erscheinungsbild unzufrieden.

Die zahlreichen fehlgeschlagenen Diäten vermindern das Selbstwertgefühl.

Zudem bestehen für übergewichtige und insbesondere adipöse Patienten erhebliche oben genannte Gesundheitsrisiken.

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