Adipositas Selbsthilfe Karlsruhe
Adipositas Selbsthilfe Karlsruhe

Was ist Adipositas = Fettsucht?


Adipositas ist laut WHO (World Health Organisation), der Weltgesundheitsorganisation, eine Ernst zu nehmende Erkrankung mit epidemischen Ausmaß in den Industrieländern.

Sie ist seit 1997 von der WHO anerkannt. Es ist die Fähigkeit, Fett im Übermaß zu speichern, ohne es wieder los zu lassen, es abzubauen. Adipositas ist die krankhafte Fettsucht und dies im wahrsten Sinne des Wortes, denn sie geht einher mit vielen Begleiterkrankungen ( siehe unten ). Alleine in Deutschland ist jeder 2. Bürger zu dick, jeder 5. bereits an Adipositas erkrankt. Die Tendenz ist leider steigend und bei Kindern nimmt sie mit erschreckenden Ausmaßen zu. Adipositas lässt sich nicht verheimlichen – diese Erkrankung ist dem Patienten an zu sehen.


Adipositas ist in Deutschland leider noch nicht als Krankheit anerkannt!


Anders als in den restlichen zivilisierten Ländern Europas, ist Adipositas in Deutschland bislang nicht als Krankheit anerkannt. Anders als in den Ländern: Schweden, Belgien, Niederlande, Luxemburg, Frankreich, Spanien, Italien, Österreich und der Schweiz kann ein deutscher Betroffener nicht auf die Hilfe von Ärzten oder den Krankenkassen hoffen.

 

Woran liegt das?
Es liegt wohl in der preußischen Prägung dieses Landes begründet, so banal das klingen mag! Es wird vom Bundesbürger Disziplin und eine Selbstkasteiung verlangt und zwar ein Leben lang! Es ist aber de facto unmöglich, ein Leben lang nur minimale Essmengen zu sich zu nehmen. Es ist ein Grundbedürfnis eines jeden Menschen ( so wie Trinken und Schlafen auch ), zu essen, bis er satt ist! Wer spricht einem anderen Menschen dieses Grundbedürfnis ab?

Was bedeutet das für die Betroffenen?

Anders als in den anderen Ländern, kann ein Mensch in Deutschland nicht auf die Hilfe oder die adäquate Behandlungsmöglichkeiten, die es ja doch gibt, von Ärzten hoffen.

Es gibt hier in Deutschland ganz wenige Ärzte, die sich auf das Fachgebiet Adipositas spezialisiert haben.

Diese Ärzte haben außerhalb ihres Studiums sich weitergebildet und sich das Wissen um diese Krankheit auf eigene Kosten und stundenintensiv angeeignet. Dies ist zu bewundern, aber leider sind es immer noch viel zu wenige Ärzte!

Das Gleiche gilt für die Ernährungsberatung nach dem operativen Eingriff. Auch da gibt es kaum Spezialisten welche eine entsprechende Ausbildung/ Weiterbildung vorweisen können.

Außerdem ist auch zu beobachten, dass es auch wenige Patienten gibt, welche auch an der Chirurgischen Therapie scheitern können.

 

Sie scheitern unter verschiedenen Umständen.

In der Regel an der unzureichenden Compliance zu den ärztlichen Ratschlägen/Verordnungen.

 

Daher gilt, der ärztliche Ratschlag sowie dessen individuelle Verordnung nimmt für jeden Patienten den ersten Platz ein.

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